Abschlusstabelle Herren-Landesliga

Eine lange und spannende Saison auf dem Großfeld der Herren-Landesliga ist beendet. Mit der SG Rot-Weiß Tempelhof steht der Aufsteiger in die P&H-Logistik-Verbandsliga fest. Doch so klar und einfach wie es am Anfang der Saison schien, wurde der Staffelsieg für das Team aus Tempelhof, dann doch nicht.

Saisonrückblick

Zur Winterpause führte RWT (20 Punkte) knapp vor Verfolger BVG Britz (19 Punkte). Der damalige Tabellendritte SV Weißblau Allianz kam nur auf 13 Punkte. Jedoch standen damals noch die Rückspiele auf dem Rasen im Allianzstadion aus. Und da sind die Versicherer bekanntlich eine Macht.

Rückrundenmeister wurde, in bester Bayern-München-Manier, die Allianz. Alle acht Spiele in der Herren-Landesliga wurden gewonnen. Mit einer Tordifferenz von 40:8 wurde sogar die gute Vorrunde der Rot-Weißen in den Schatten gestellt. Und fast hätte die Rückrunde doch noch für den ganz, ganz großen Wurf gereicht.

Fairness

Die Schiedsrichter hatten sehr häufig nur wenige Karten zücken müssen. Ganze sechs Platzverweise stehen in den Akten. Glatt „Rot“ gab es lediglich zweimal. Den härtesten Ball spielte die BVG Britz. Am fairsten agierte der SV Senat. Eine Verwarnung in 16 Punktspielen ist aller Ehren wert. Somit wird „Fairness“ in der Herren-Landesliga groß geschrieben.

Einzelkritik

BVG Britz: Die Busfahrer hatten ihre beste Phase in der ersten Saisonhälfte. Vom dritten bis zum zehnten Spieltag grüßte man vom Platz an der Sonne in der Herren-Landesliga. Leider wurde nach dem Jahreswechsel die Konstanz verloren. In der Endabrechnung steht Platz fünf.

SV Senat: Unbeständigkeit ist das Wort der Saison für die Senatler. So ziemlich jede mögliche Platzierung, mit Ausnahme des letzten Platzes, wurde in der zurückliegenden Saison belegt. Top: Platz eins am ersten Spieltag. Negativ: Platz acht am fünften und sechsten Spieltag.

Neukölln 13: Großer Kader, hohe Ergebnisse, viel Spaß. Dies beschreibt die Saison der Neuköllner in der Herren-Landesliga. Ein Schnitt von acht Treffern bei Spielen mit N13-Beteiligung waren keine Seltenheit.

RW Tempelhof: Auch Aufsteiger leisten sich innerhalb einer langen Spielzeit Schwächephasen. Tempelhof hatte seine gleich zu Beginn der Meisterschaft. Am dritten Spieltag lag das Team auf einem fünften Platz. Danach ging ein Ruck durch das Team. Trotz zweier Niederlagen in der Rückrunde wurde der Staffelsieg eingefahren.

Reserven und der Spaß

FC Spandau United II: Die Verbandsligareserve schielte auf den Aufstiegsplatz. Doch recht schnell war klar, dass dieser Schritt noch zu früh kommt. Zumindest in dieser Spielzeit. Nächste Saison wird mit den Spandauern zu rechnen sein.

BFW: Das Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg spielte eine gut, wenn auch unspektakuläre Saison. Auch wenn die Platzierung nicht hoch ist, dürfte BFW wohl die Mannschaft sein, die in jeder Saison den größten Spaß hat.

WB Allianz: Wenn die Saison in der Herren-Landesliga nur aus der Rückrunde und den damit verbundenen Heimspielen auf Naturrasen bestehen würde, wäre die Allianz wohl Serienmeister. Jedoch sieht die Realität etwas anders aus: Das Paket aus der Hinrunde wog zu schwer. Ein Wunder war nicht mehr möglich.

P&G Gillette II: Das Schlusslicht hatte oftmals mit Besetzungsproblemen zu kämpfen. Häufig wurde nur in Unterzahl angetreten. Oder aber die Spiele wurden abgeschenkt. Zur neuen Saison gelobt P&G Besserung.

Team Goodlook 2012: Jede Liga hat eine Wundertüte. So auch die Herren-Landesliga. Gegen die Top-Teams wurde regelmäßig gut gespielt und gepunktet. Genau andersherum verhielt es sich mit den Teams aus dem Tabellenkeller. Das verhinderte eine noch deutlich bessere Platzierung.

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