Paukenschlag durch Gillette in der Verbandsliga

Der Serienmeister vergangener Tage, P&G Gillette I, zieht seine Mannschaft aus der höchsten Spielklasse des VBF zurück und spielt künftig eine Etage tiefer.

Es geisterte bereits vergangene Woche durch den Blätterwald. Jetzt ist es Gewissheit: P&G Gillette macht Ernst und spielt in der Saison 2018/19 mit nur noch einer Herrenmannschaft in der Landesliga.

Aus Sicht der Verantwortlichen bei den Tempelhofern ein längst überfälliger Schritt. Fiel die Mannschaft neben sportlichen Top-Resultaten auch immer wieder negativ auf dem Sportplatz auf. Trauriger Höhepunkt war der verbale Angriff auf die Schiedsrichterin in der Partie gegen AIDA Autohaus. Obwohl das Spiel klar gewonnen wurde, handelte sich die Mannschaft zwei Platzverweise ein. Eine saftige Geldstrafe vom Rechtsausschuss war die Folge. Das Fass endgültig zum Überlaufen brachten die zahlreichen gelben und gelb-roten Karten in den Finalspielen gegen P&H Logistik.

Um zukünftig wieder in ruhigere Fahrwasser zurückzukehren entschied sich die BSG-Führung zu einem drastischen Schritt. Mehr als 15 Spieler erhielten die Freigabe oder wurden abgemeldet. Darunter auch zahlreiche Größen, bekannt aus dem Berliner und überregionalen Fußball.

Der Verband für Betriebsfußball begrüßt diesen Schritt ausdrücklich und sagt der BSG P&G Gillette jegliche Unterstützung zu.

Auf den ersten Blick erscheint der Rückzug dieses Topteams wie eine Schwächung. Auf lange Sicht erhofft sich das Verbandspräsidium einen Aha-Effekt samt Kettenwirkung. Sportlicher Ehrgeiz in allen Ehren. Der Spaß am gemeinsamen Hobby sollte ab sofort nicht mehr zu kurz kommen.

Sportliche Auswirkungen hat diese Aktion auch: AIDA Autohaus bleibt erstklassig.

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