Abschlusstabelle der Ü 50 Landesliga 2019/2020 noch offen

In der letzten Woche haben sich in der Ü50 Landesliga neue Tatbestände ergeben, die Auswirkungen auf die in der Staffeltagung online vom 13.05.2020 errechneten ersten drei Plätze der Abschlusstabelle haben können.
Für den Verband für Betriebsfußball Berlin e.V. wurde der Abbruch der Saison mit Stand der Herbstmeisterschaftstabellen beschlossen. Das beinhaltete auch, dass alle noch nicht absolvierten (zeitnah nachgeholten) Spiele der Hinrunde mit 0:0 gewertet wurden.
Der FC Oldie hat nun darauf hingewiesen, dass seine Eingabe vom 24. Februar 2020 betreffend die Wertung dreier Spiele der Hinrunde, weder beantwortet noch beschieden wurde.
Zur Wahrung ihres Rechtsanspruchs hat der Verein deshalb gegen die 0:0 Wertungen in diesen Fällen beim Rechtsausschuss Einspruch eingelegt.
Je nach Entscheid des Rechtsausschusses kann sich dadurch die Tabellenspitze noch wesentlich verändern.

Wir bedauern dieses Versäumnis unseres Verbandes sehr und möchten uns bei den betroffenen Vereinen entschuldigen, insbesondere wenn der schon sicher geglaubte Staffelsieg oder Aufstieg dadurch zunichte gemacht wird.

Aufgrund dieses offenen Verfahrens wird die Abschlusstabelle der Ü50 Landesliga nächsten Montag (25.05.) nicht in der Fußball-Woche veröffentlicht.

Saison 2019/2020 im Betriebs- und Freizeitfußball wird abgebrochen – Pokalwettbewerbe werden weiter ausgespielt

Nachdem abzusehen war, dass wir bis zu den Sommerferien keinen Spielbetrieb mehr aufnehmen können, haben wir Euch zu außerordentlichen Staffeltagungen eingeladen, um die weitere Verfahrenswiese mit der Saison 2019 / 2020 zu besprechen. Dazu haben wir Euch gebeten zu zwei möglichen Szenarien ein Votum abzugeben. Dies habt Ihr sehr zahlreich (52 von 61 Mannschaften) unterstütz, wofür wir uns als Vorstand an dieser Stelle ausdrücklich bedanken möchten.
Das Votum ist dabei ziemlich überzeugend mit 37 zu 15 Stimmen für den Abbruch der laufenden Saison ausgefallen !

Darüber hinaus sind im Rahmen der Staffeltagungen folgende Wünsche an uns herangetragen worden:

– Fortführung der laufenden Pokalwettbewerbe trotz Abbruch der Saison
– Ehrung der Meister und Staffelsieger

Deshalb hat der VBF-Vorstand folgende Beschlüsse gefasst:

1. Abbruch der Saison 2019 / 2020 auf Stand der Hinrundentabelle (Herbstmeisterschaft) und damit verbundene Festlegung der Auf- und Absteiger der jeweiligen Staffeln in dem vom VBF betreuten Spielbetrieb (Ü38, Ü50 und Ü60).

2. Weiterführung der laufenden Pokalwettbewerbe der Ü38, Ü50 und Ü60 vorbehaltlich der Umsetzbarkeit nach der Sommerpause und ohne negative Auswirkungen auf den neu zu startenden Spielbetrieb und die Pokalwettbewerbe 2020 / 2021.

3. Ehrung der Tabellenersten der Verbandsligen als „Berliner Coronameister 2019/2020“ und der Tabellenersten der Landes- und Bezirksligen als „Staffelsieger 2019/2020“.

Die derzeitige Situation mit ihrer Ungewissheit verlangt uns allen derzeit die unterschiedlichsten Opfer ab. Umso glücklicher sind wir als Vorstand in einem so tollen Verband zu arbeiten, der mit uns zusammen die letzten Monate so geordnet, in Ruhe und mit viel Solidarität durchgestanden hat. Wir wünschen uns allen, dass nach der Sommerpause ein geregelter Spielbetrieb wieder möglich sein wird, auch wenn wir aktuell unter die Regelung fallen, dass bis 31. August 2020 keine Sportveranstaltungen stattfinden dürfen (Quelle: §1 der Verordnung über das Verbot von Großveranstaltungen vom 07. Mai 2020).
Auch das Damoklesschwert einer zweiten Pandemiewelle beschäftigt uns im Vorstand sehr. Wir bleiben trotzdem optimistisch und werden zeitnah die Vorbereitungen für die Saison 2020 / 2021 beginnen.

Unser Dank geht auch an den Vorstand vom Verband für Freizeit-Fußball e.V. Berlin, der in den letzten Wochen mit großer Offenheit und in enger Absprache mit uns zusammengearbeitet und diese nun gemeinsame Entscheidung zum Saisonabbruch mit seinen Ressourcen unterstützt hat. Diese neue enge Zusammenarbeit war dann auch die Basis für die gemeinsame Pressemitteilung von VFF und VBF zum „Saisonabruch 2019 / 2020 im Freizeit- und Betriebsfußball“, die parallel zu diesem Schreiben an die Berliner Presse versendet wurde (Link siehe unten).

Abschließend möchten wir Euch, Euren Vereinen und Familien alles Gute sowie eine schöne Sommerzeit wünschen. Wir freuen uns darauf zu einem späteren Zeitpunkt wieder das persönliche Gespräch mit euch zu führen – am liebsten mit einem kühlen Bier in der „dritten Halbzeit“.

BLEIBT ALLE GESUND !
Euer Vorstand

Die gemeinsame Presseerklärung VBF / VFF könnt ihr hier nachlesen:

Gemeinsame Presseerklärung VBF / VFF

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Der Spielbetrieb in Berlin ruht „bis auf Weiteres“ !

Der Senat in Berlin hat aufgrund der Coronakrise den Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen untersagt.
Am 03. April teilte der Berliner Fußball-Verband in einer Rundmail an alle Berliner Fußballvereine (und BSG’en) mit:

Die Regional- und Landesverbände im DFB haben sich bundesweit darauf verständigt, dass der Spielbetrieb im deutschen Amateurfußball ab sofort bis auf Weiteres ruht. Der Wiedereinstieg in den Spielbetrieb soll einheitlich 14 Tage vorher angekündigt werden.

Im Berliner Fußball-Verband ergibt sich dadurch keine neue Lage. Vielmehr besteht nunmehr für alle Berliner Vereine die Sicherheit, dass der BFV die Aufnahme des Spielbetriebs nach dem 19. April 2020 14 Tage vorher ankündigt. Dafür ist es erforderlich, dass der Senat bzw. die Bezirke die Sportanlagen für den Trainings- und Wettkampfbetrieb freigeben.

Für weitere Informationen – den Fußball betreffend- haben wir hier die Infoseite des BFV verlinkt:

Informationen des Berliner Senats und des LSB Berlin

LSB und rbb machen Fitness

Um trotz der Einschränkungen durch das Corona-Virus fit zu bleiben und Spaß durch Sport zu haben, bietet der Landessportbund Berlin (LSB) mit Berliner Sportvereinen das neue Programm „move at home“ an. In Partnerschaft mit dem rbb werden zweimal täglich (um 9.30 und 14 Uhr) Bewegungsangebote live aus dem „Wohnzimmer“ des LSB Berlin gestreamt (www.rbb24.de/fitness). Begleitet wird die Aktion auch von den rbb-Hörfunksendern. Auf  der Website des Landessportbunds findet Ihr in Kürze weitere Informationen zu „move at home“.

Vollversammlung wählt neuen Vorstand !

Am 11.03.2020 fand die Vollversammlung im Haus des Fußballs beim BFV in der Humboldtstr. statt.
Um einen fairen und bei der Wahl eines neuen Vorstandes erfolgreichen Verlauf bat die Versammlungsleitung die Teilnehmer der Versammlung. Und Beides konnte am Ende genau so bilanziert werden.
So wählte die Vollversammlung folgende Mitglieder in den neuen Vorstand:

1. Vorsitzender Benjamin Meißner (Post Lichtenberg)
2. Vorsitzender Rudi Köppen (Rot-Schwarz 65)
Schatzmeister Frank Schulz (Wasser 75)
Schriftführer Bernd Rückheim
Beisitzer Marc Thieme
Beisitzer Wolfgang Reichow

Die Wahlen der Ausschüsse und die Bestätigung des Schiedsrichterausschusses verliefen ohne große Probleme.
Lediglich für den Spielausschuss stellte sich mit Peter Gutthat nur ein Kandidat zur Verfügung. Zu wenig für den Spielbetrieb des VBF.
So setzen sich die Ausschüsse zusammen:

Spielausschuss
Peter Gutthat
Hier bedarf es noch an Unterstützung

Meldeausschuss
Bernd Kühne

Rechtsausschuss
Norbert Michallik
Heinz Peters
Jürgen Egbers
Frank Siewert

Beschwerdeausschuss
Klaus Weiglein
Wolfgang Prokasi
Martin Richter

Kassenprüfer
Petra Gutthat
Karl-Heinz Koch
Udo Fabarius

Schiedsrichterausschuss
Hans-Joachim Geisler
Manfred Werner
Klaus Weiglein
Rolf Angermann
Bernd Kühne (SR-Ansetzer)

Die beiden Anträge des Vorstandes auf eine moderate Beitragserhöhug für aktive und die passiven Mitglieder wurde schließlich vom Plenum angenommen. (Jetzt 5,-€ pro aktives Mitglied/Quartal, für passive 1,50 €/Quartal).
Abschließend ergriff der Präsident des BFV Bernd Schultz noch einmal das Wort an die Versammlung und sicherte dem neuen Vorstand des VBF noch einmal die volle Unterstützung des BFV zu. Die Vertreter des VFF, Michael Lebede und Manuel Ziebarth schlossen sich dieser Zusicherung an, insbesondere für die Gespräche zur gemeinsamen Neuordnung des Freizeit- und Betriebsfußballs in Berlin.

Max Schröder Hallenpokal 2020 – BSG boeba Citi erneut erfolgreich

Sieger des Max Schröder-Hallenpokal 2020: BSG boeba Citi

Das Turnier der Ü 50 Mannschaften zu Ehren des ehem. Schatzmeisters des VBF verlief erneut sportlich und spannend zugleich.
Die üblichen Favoriten kamen gut in Schwung und so war lange offen, wer diesmal den Siegerpokal aus der Halle tragen würde.
Erst im vorletzten seiner Spiele brachte sich der FC Oldie selbst um die Chance auf den Turniersieg. Gegen die SG Weiss-Blau Allianz mussten sie sich nach einem bewegtem Spiel mit 1:2 geschlagen geben.
Das letzte Spiel des Tages konnte dann der Abo-Pokalsieger SG boeba Citi mit 2:1 gegen FC Oldie 78 für sich entscheiden und sich den Turniersieg sichern.
Herzlichen Glückwunsch!

Die Schiedsrichter, Peter Brehl (BSG Vattenfall) Thomas Sohr (VfL Berliner Lehrer) und Siegfried Plop (SG Weiss-Blau Allianz), mussten während des gesamten Turniers nur zwei Zeitstrafen aussprechen. Und das auch nur wegen einer verbalen Entgleisung und eines Wechselfehlers……
Lediglich ein Spieler musste wegen einer  unbeherrschten Aktion für das weitere Turnier ausgeschlossen werden.
Bester Torschütze: Andreas Bos (SG boeba Citi 68) mit 6 Treffern.  
Bester Torsteher: Reiner Belde (FC Horrido  78)

Die Turnierleitung  lag  ruhig und sachlich in den Händen der Spk. Klaus Weiglein (SG Weiss-Blau Allianz), Bernd Kühne (Finanz SV) und Peter Gutthat (BSG DRV Bund)

Andi Bos (BSG boeba CIti) nimmt den Siegerpokal in Empfang

„60 Jahre sind genug“, sagt Peter Zimmermann

60 Jahre aktiver Schiedsrichter im Betriebsfußball: Peter Zimmermann

Als der Berliner Fußball Verband (damals noch „VBB“) Ende der 50er Jahre nicht mehr genug freie Ausbildungsplätze für Schiedsrichter anbieten konnte, empfahl er dem Betriebssportverband, eigene Lehrveranstaltungen durchzuführen, um den stark anwachsenden Eigenbedarf an Schiedsrichtern zu decken. 1960 wurde dann tatsächlich die erste Schiedsrichterausbildung beim Betriebsfußball organisiert. Mit dabei, der 25 jährige Peter Zimmermann, 1956 Gründungsmitglied der BSG Südwest, der eigentlich nur mal reinschnuppern wollte, „ob das Schiedsrichtern etwas für ihn sei“.
Es sollte genau sein Ding werden! Seit dem Moment legte er die Pfeife nicht mehr aus der Hand. Während andere Schiedsrichterkollegen „nach Höherem strebten“, blieb Peter lieber entspannt beim Betriebsfußball aktiv.
60 Jahre lang !
„Mit 85 und nach 60 Jahren an der Pfeife ist jetzt aber genug“, sagt er und legt die Pfeife beiseite. Ab jetzt will er den Fußball nur noch ganz entspannt vom Spielfeldrand genießen und den jüngeren Kollegen bei der Arbeit zuschauen.
Für seine Verdienste um die Schiedsrichterei im Berliner Betriebsfußball wurde Peter Zimmermann jetzt von der Vollversammlung der VBF-Schiedsrichter zum Ehrenschiedsrichter ernannt.